a Randstad company
Login
© Fotolia/jk1991

Mehr ist mehr: 3 Prognosen zum Stundensatz 2018

GULP Freelancer Studie 2017 – Stundensätze und Finanzielles

04.12.2017
GULP Redaktion – Monika Riedl
Artikel teilen:

Der durchschnittliche Stundensatz ist laut der GULP Freelancer Studie erneut gestiegen und mit 89,87 Euro (all-inclusive, netto und ohne Mehrwertsteuer) sogar auf Rekordniveau. Doch wird diese Entwicklung weitergehen? Dazu gehört auch ein Blick in die Zukunft. Wir haben die 1.094 Studienteilnehmer aus IT und Engineering zu ihren Plänen befragt und daraus drei Prognosen für den Stundensatz 2018 abgeleitet.

Wollen Sie wissen, wie hoch Stundensätze, Umsatz und Gewinn von IT- und Engineering-Freelancern aktuell sind? Dann können Sie den ersten Teil der GULP Freelancer Studie zu Stundensätzen und Finanzielles kostenfrei herunterladen.

1. Stundensatz: Tendenz steigend

Über die Hälfte (55,2 Prozent) der befragten IT- und Engineering-Freelancer plant, im nächsten Jahr den Stundensatz anzupassen. Das sind 3,6 Prozentpunkte mehr als 2016. Dabei will eine sehr große Mehrheit nach oben gehen: 90,8 Prozent denken über eine Steigerung nach und zwar meistens um 5 bis 10 Prozent. Damit tragen die Freelancer zwei Dingen Rechnung: Erstens den wahrscheinlich weiter steigenden Ausgaben wie Spesen, Reise- oder Versicherungskosten, zweitens der Tatsache, dass sie als IT- und Engineering-Experten gerade sehr gefragt sind. Die Unternehmen wiederum suchen händeringend nach Spezialisten und sind bereit, für gute Leute tiefer in die Tasche zu greifen, sodass die Freelancer ihre Forderungen meistens auch gut durchsetzen können dürften.

2. Der Preissprung wird etwas kleiner

Auch im letzten Jahr befragten wir die IT- und Engineering-Freelancer nach ihren Änderungsplänen. Verglichen mit der aktuellen Studie machten die Experten dabei nahezu eine Punktladung. Bei der Frage, was sie in Zukunft für das exakt gleiche Projekt verlangen würden, kamen die Freelancer im letzten Jahr auf einen „künftigen“ Durchschnittsstundensatz von 90,59 Euro. Somit lag die Prognose lediglich um 72 Cent im Vergleich zum diesjährig ermittelten Honorar von 89,87 Euro pro Stunde daneben. Aber auch prozentual entspricht die Steigerung des Stundensatzes von rund 7,7 Prozent den Plänen der Freelancer im letzten Jahr. Die meisten der Umfrageteilnehmer gaben an, den Stundensatz um 5 bis 10 Prozent steigern zu wollen.

Folgen alle Freiberufler und Selbstständige auch im kommenden Jahr ihren Plänen mit derselben Konsequenz, ist 2018 eine Steigerung des Durchschnittsstundensatzes zu erwarten. Allerdings dürfte der Preissprung etwas kleiner ausfallen als in diesem Jahr. Denn der Anteil derer, die den Stundensatz nur um bis zu 5 Prozent anheben wollen, ist um 4,8 Prozentpunkte auf 26,7 Prozent (2016: 21,9 Prozent) gestiegen. Dagegen ist die Zahl der Befürworter einer Honorarsteigerung von 5 bis 10 Prozent um 2,4 Prozentpunkte zurückgegangen (2016: 48,1 Prozent).

3. Magische Grenze von 90 Euro wird überschritten

Auch in diesem Jahr interessierte uns, welchen Stundensatz die IT- und Engineering-Freelancer in Zukunft für exakt dasselbe Projekt unter denselben Konditionen fordern würden. Das Ergebnis ist ein künftiger Durchschnittsstundensatz von 96,53 Euro. Das entspricht einer Steigerung um 7,4 Prozent, was ebenfalls zur bereits genannten Aussage passt, den Stundensatz beim nächsten Projekt mehrheitlich zwischen 5 bis 10 Prozent anheben zu wollen. Setzen die Befragten dieses Vorhaben in die Tat um, dürfte im nächsten Jahr die Schallgrenze von 90 Euro beim durchschnittlichen All-inclusive-Stundensatz geknackt werden.

Wir sind gespannt, ob wir richtig liegen und unsere Prognosen im nächsten Jahr eintreffen.

Weitere Erkenntnisse zum Stundensatz und finanziellen Aspekten finden Sie im ersten Teil der GULP Freelancer Studie.

Lesermeinungen zum Artikel

Es wurden noch keine Bewertung abgegeben.

Ihre Meinung zum Artikel

Bitte verwenden Sie keine Links in Ihrem Kommentar.

Ihr Kommentar wird zunächst geprüft. Möchten Sie informiert werden, wenn er veröffentlicht wurde?
Bitte tragen Sie dazu Ihre E-Mail-Adresse ein:
Wir konnten Ihre Bewertung leider nicht speichern. Bitte geben Sie zuerst Ihr Feedback ab.
Lieber Leser, vielen Dank für Ihr Feedback.
Ihre Bewertung für den Artikel wurde gespeichert. Wir prüfen Ihren Kommentar bezüglich Netiquette und Datenschutzrichtlinien und veröffentlichen ihn danach in Kürze. Sie werden von uns per E-Mail darüber benachrichtigt.
Ihre GULP Redaktion.

Ähnliche Artikel