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Die große GULP Stundensatz-Umfrage 2015: Ein erster Überblick

21.10.2015
GULP Redaktion – Bernhard Krebs
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Mit 1.142 Teilnehmern gilt die große GULP Stundensatz-Umfrage 2015 als ein Gradmesser für die finanzielle Situation und die Projektlage der IT-und Engineering-Freelancer in Deutschland. Wie bereits 2014 wurden unter anderem die Themenbereiche Honorar, Jahresumsatz, Branche, Unternehmensgröße, Zufriedenheit sowie Markttrends abgefragt. In diesem Teil wollen wir einen ersten Überblick der wichtigsten Zahlen verschaffen.

Eckdaten der Umfrage

Die Umfrage wurde sechs Monate lang online und anonym durchgeführt. Partner der Erhebung waren die Computerwoche, 4freelance.de, mediafon.net, ich-bin-mehr-wert.de, exali.de, das E-3 Magazin und Markt & Technik. An der Befragung nahmen IT- und Engineering-Selbstständige mit und ohne GULP Profil teil.

Die GULP Stundensatz-Umfrage im Überblick

Wohin ging für IT- und Engineering-Freelancer bisher die monetäre Reise? Einige zentrale Zahlen geben einen guten Überblick:

Im Projekt

Von den 1.142 Freelancer, die für GULP Rede und Antwort standen, befanden sich zum Zeitpunkt der Umfrage 82,5 Prozent im Projekt. Im Durchschnitt waren sie seit zehn Jahren selbstständig – ein Wert, der dem der vergangenen beiden Jahre entspricht.

Direkt vom Kunden oder nicht? Die Frage nach dem Projektauftrag schlug in der Antwortverteilung deutlich zugunsten der Projektvermittlung aus. Während 69 Prozent auf diesem Weg zu Lohn und Arbeit kamen, erhielten 31 Prozent der Freelancer ihr Projekt direkt vom Endkunden.

Den richtigen Stundensatz verhandelt

Eine der zentralen Fragen der GULP Stundensatz-Umfrage zielt natürlich auf den All-Inklusive-Stundensatz ab, den die IT- und Engineering-Selbstständigen tatsächlich erhalten haben.

GULP Redaktion

Im Schnitt liegt der aktuelle Stundensatz aller Befragten bei 80,50 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Preis damit um 50 Cent marginal gestiegen. Ergänzend dazu fragten wir auch nach dem Stundensatz der im Profil (z.B. bei GULP) eingetragen worden ist:

GULP Redaktion

Immerhin fast ein Viertel der Befragten gehen davon aus, dass ihr geforderter Stundensatz eventuell nicht akzeptiert wird. Sie haben deshalb ein bestimmtes Maß an „Verhandlungsmasse“ einkalkuliert um bei Bedarf entsprechend reagieren beziehungsweise dem Kunden entgegen kommen zu können. Den gegenteiligen Ansatz verfolgen 17 von 100: Sie versuchen die eigene Projektattraktivität mit Niedrigpreisen zu steigern.

Stundensätze gestern, heute und morgen

Die Entwicklung ist wichtig, der Vergleich unterstützt die Aussagekraft. Bei der Frage, wie sich der Stundensatz bei zwei Projekten infolge entwickelt hat, gaben unsere IT- und Engineering-Freelancer folgende Antwort:

GULP Redaktion

Neben den knappen 5 Prozent Projekt-Novizen und den 31 Prozent, die ihrem Stundensatz treu geblieben sind, neigt sich die „Höher-Niedriger“-Waage eindeutig zur positiven Seite. Über 40 Prozent der IT- und Engineering-Selbstständigen konnten im aktuellen Projekt einen höheren Stundensatz erzielen als zuvor. Dagegen mussten über 20 Prozent Abstriche machen.

Veränderung der Stundensätze während der Projektlaufzeit

Zu guter Letzt soll in diesem Artikel noch gezeigt werden, wie sich die Stundensätze während des Projekts entwickelten. Wir fragten in zwei Schritten. Zuerst wollten wir wissen, ob sich der Stundensatz während der Projektlaufzeit überhaupt verändert hätte. Dies beantworteten 23 Prozent der Umfrage-Teilnehmer mit einem „Ja“. Im zweiten Schritt stellen wir auch hier die „Höher-Niedriger“-Frage – auch hier mit einem guten Ausgang: Bei über 86 Prozent wurde der Stundensatz erhöht. 13 Prozent mussten dagegen eine Senkung ihres Stundensatzes während des Projektzeitraums hinnehmen.

Alle Ergebnisse der GULP Stundensatz-Umfrage

 

Sie interessieren sich für die genauen prozentualen Angaben und Details? 

Dann finden Sie hier die vollständige GULP Stundensatz-Umfrage 2015 ​zum Download.