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Stundensatz-Forderung der IT-/Engineering-Freiberufler nach Positionen

GULP Stundensatz-Auswertung August 2014

07.10.2014
GULP Redaktion
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Zu Beginn dieser Stundensatz-Auswertung haben wir erläutert, dass IT-/Engineering-Freelancer derzeit ein Durchschnittshonorar von 76 Euro fordern. Natürlich beeinflusst auch die Position des Freelancers im Projekt dessen Honorarforderung. Projektleiter und Berater befinden sich wie gehabt am oberen Ende der Tabelle – und die Admins schließen sie ab.

Wer viel verdienen möchte, sollte Projekte leiten: Wie schon in den letzten Jahren fordern Projektleiter und Berater überdurchschnittlich hohe Honorare, derzeit 84 bzw. 81 Euro. Neu ist, dass nun auch die Trainer mit ihren Forderungen über dem Schnitt liegen. Sie haben ihre Stundensatz-Erwartung um sechs Euro auf nun 80 Euro erhöht. Immer wieder haben die Trainer ihre Forderungen nach oben geschraubt – in den letzten fünf Jahren ergab das eine Steigerung um insgesamt 13 Euro – so viel wie keine andere Gruppe.

Im Vergleich zum letzten Jahr haben nicht nur die Trainer ihre Forderungen erhöht, sondern insgesamt fünf der acht Positionen, darunter zum Beispiel die Qualitätssicherungs-Experten mit dem zweitgrößten Sprung – um drei auf nun 70 Euro. Bei Projektleitern, Engineering-Experten und Administratoren blieben die Stundensatz-Forderungen in den vergangenen zwölf Monaten unverändert. Zwischen dem Schlusslicht der Tabelle, den Admins, und den Spitzenreitern, den Projektleitern, liegen also unverändert ganze 23 Euro.

Die Softwareentwickler sind die anteilsmäßig größte Gruppe in der GULP Datenbank – verändert sich bei ihnen etwas, hat das die größten Auswirkungen auf den allgemeinen Durchschnitt. Und sie haben ihren Wunsch im letzten Jahr von 70 auf 71 Euro angehoben – eine der Ursachen für die Erhöhung des allgemeinen Durchschnitts.

 

Lesen Sie auch die Auswertungen nach: Forderung & Angebot | Lebensalter & Berufserfahrung | Zur Startseite

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Bei den in der Auswertung angegebenen Stundensätzen handelt es sich um Netto-Beträge, das heißt ohne Mehrwertsteuer. Analysiert werden von den bei GULP eingetragenen Profilen jeweils die, die in den vergangenen sechs Monaten aktualisiert wurden, weil nur so auch kurzfristige Veränderungen sichtbar werden. Die Angabe des Stundensatzes im Profil ist kein Pflichtfeld. Profile ohne Honorarangabe oder mit einer, die offensichtlich falsch ist (z.B. Einträge wie „1 Euro“ oder „999 Euro“), werden nicht in die Analyse einbezogen. Grundlage für diese Stundensatz-Auswertung waren daher mehr als 26.000 Freiberufler-Profile. Für die Bestimmung der nachgefragten (kontaktierten) Stundensätze wurden mehr als 20.000 Profile derjenigen Freiberufler ausgewertet, die in den letzten sechs Monaten mindestens eine konkrete Projektanfrage erhalten haben.

Die Stundensatz-Auswertung wird jährlich durchgeführt. Grundlage der Analyse bilden die Stundensatzforderungen, welche die mehr als 90.000 in die GULP Profiledatenbank eingetragenen IT-Freiberufler in ihrem Profil angeben. Die Auswertung greift somit auf die Profile von über 90 % der in Deutschland tätigen IT-Freiberufler zurück (Berechnung basierend auf Mikrozensus 2012, Stat. Bundesamt, Wiesbaden). Die Forderungen sind die Basis für die Stundensatzverhandlungen mit den Projektanbietern und stellen in der Regel einen guten Mittelwert dar.