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Wie ein Profi auf eine Absage antwortet.

Man trifft sich immer zweimal im Leben. Viele Menschen sind von dieser Redensart überzeugt – sie alle würden einem Bewerber, der bereits nach dem Bewerbungsanschreiben oder auch erst nach dem Vorstellungsgespräch eine Absage erhalten hat, empfehlen, ein guter Verlierer zu sein.
Auch, wenn Enttäuschung und Frust erst einmal die vorherrschenden Gefühle sind, sollte professionelles Verhalten mit einem Rückschlag nicht sein Ende finden. Im Gegenteil: Nutzen Sie die Absage für künftige Bewerbungen. 

Dazu gehören

Analyse.

Kam die Absage schnell und standardisiert, dann hatten Sie keine Chance. Von einer Alibi-Jobanzeige (weil man eh schon den richtigen Kandidaten hatte) über eine unüberschaubare Masse von Bewerbungen, in der Ihre aus welchen banalen Gründen auch immer einfach unterging, bis hin zur spontanen Aversion des Personalsachbearbeiters gegenüber einem Profilbild – gar nicht so selten hat eine Absage rein gar nichts mit der fachlichen Kompetenz des Bewerbers zu tun.

Kam die Absage aber später und war sie zudem sichtbar persönlich gehalten, lohnt es sich, möglichen Fehlern (im Anschreiben und Gespräch) sowie Verbesserungspotential intensiver auf den Grund zu gehen.

Bitte um Feedback.

Hier gilt es, offen und vertrauenswürdig zu sein, denn selbstverständlich kennt Ihr bisheriger Ansprechpartner im Unternehmen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und weiß um die Gefahren für ihn, wenn er bei der Begründung der Absage ins Detail geht. Gelingt es Ihnen aber, den Personaler bzw. die Führungsperson zu einem Feedback zu bewegen, erhalten Sie wertvolle Hinweise, wie Sie künftig bei Bewerbungen Ihre Chancen erhöhen können. Fragen Sie deshalb ganz konkret nach, wo Sie sich verbessern oder Ihre Selbstdarstellung im Detail optimieren können. 

Danken und weiteres Interesse bekunden.

Selbst bei einer Standard-Absage schadet es nicht, sich z.B. in einer kurzen E-Mail für die Rückantwort/Information zu bedanken und unaufdringlich zu signalisieren, dass das Unternehmen für Sie auch weiterhin als Arbeitgeber interessant bleibt. Dies gilt umso mehr, wenn es ein generell positives Feedbackgespräch gegeben hat. Versuchen Sie den Kontakt aufrecht zu halten, indem Sie 

  • fragen, ob Sie sich nach einer bestimmten Zeitspanne wieder melden dürfen, 
  • der Personalabteilung höflich anbieten, Ihre Bewerbungsunterlagen zu behalten.

Denn: Oft ist es die zweite Chance und der zweite Versuch, die letztlich erfolgreich sind.

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