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Computerwoche Freiberufler-Studie – Zwischenergebnisse

22.01.2016
GULP Redaktion – Maria Poursaiadi
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Der IT-Projektmarkt unterliegt stetem Wandel. Um wichtige Fragen zur Entwicklung beantworten zu können, führt die Computerwoche aktuell eine Freiberufler-Studie durch. Wichtigen Aspekten wie „Ist weiteres Wachstum vorprogrammiert?“, „Wie kommen Unternehmen in Zukunft an Freelancer?“ und „Wie sichern sich IT-Freiberufler Anschlussaufträge?“ wird hier auf den Grund gegangen. Exklusiv für GULP gibt es nun schon vorab einige Einblicke, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Gründe für die Freiberuflichkeit

Die Computerwoche wollte unter anderem von seinen Umfrageteilnehmern wissen, warum sie freiberuflich tätig geworden sind. Mit einer deutlichen Mehrheit von 72,6 Prozent gaben die Befragten an, dass die Unabhängigkeit – „der eigene Chef“ sein – den ausschlaggebenden Grund für ihre Berufswahl lieferte. 54,9 Prozent wussten die abwechslungsreiche Tätigkeit zu schätzen und für immerhin 41,4 Prozent waren flexible Arbeitszeiten wichtig.  

Entscheidung für die Freiberuflichkeit

Bei der Frage „Wenn Sie heute noch mal vor der Wahl stünden, würden Sie sich für Freiberuflichkeit oder für eine Festanstellung entscheiden?“ wurden die Antworten der Freiberufler im Vergleich zu der Frage nach den Gründen deutlich fragmentierter. Eindeutig für die Freiberuflichkeit würden sich nach dem aktuellen Stand der Umfrage 58,6 Prozent der Freiberufler entscheiden. „Eher“ dafür würden sich 26 Prozent entscheiden. „Eher“ für eine Festanstellung würden sich dagegen nur 12,4 Prozent der Befragten aussprechen. Ganz eindeutig zugunsten einer Festanstellung fiele die Wahl heute lediglich bei 3 Prozent der Umfrageteilnehmer aus.

Auslastung der Freiberufler

Neben den vorangegangenen Grundsatzentscheidungen interessierte es die Marktforscher auch, wie stark die Umfrage-Teilnehmer im vergangenen Jahr ausgelastet waren. Dazu sollten die Freiberufler angeben, an wie vielen Tagen sie in abrechenbaren Projekten im Einsatz waren. Auf mehr als 250 Tage brachten es 25,2 Prozent. Mit knapp einem Drittel war der größte Anteil der freiberuflichen Umfrageteilenehmer zwischen 200 und 249 Tagen beschäftigt. 20,9 Prozent verdienten an 150 bis 199 Tagen. Auf weniger als 100 Tage kamen nur 11,7 Prozent der Umfrage-Teilnehmer.