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Referenzschreiben für Freiberufler: Nutzen Sie die Vorteile!
Neben Abschlusszeugnissen, Kompetenzprofil und Arbeitsproben gehören Referenzschreiben zu den wichtigsten Akquiseunterlagen für Freiberufler. Trotzdem lassen einige Freelancer dieses Tool ungenutzt. Zum einen, weil es Überwindung kosten kann, nach Abschluss eines erfolgreichen Projekts eine schriftliche Referenz beim Kunden anzufragen. Zum anderen, weil der positive Effekt, den Referenzschreiben auf potenzielle Neukunden haben, oft unterschätzt wird.
Aber was ist ein Referenzschreiben eigentlich?
Aufbau und Inhalt eines Referenzschreibens für Freiberufler
In einem Referenzschreiben fassen ehemalige oder aktuelle Auftraggeber auf ca. einer Seite Text zusammen, welche Aufgaben Sie als Freiberufler im Auftrag des jeweiligen Unternehmens übernommen haben. Das Schreiben umfasst auch, welche Fähigkeit und Qualifikationen Sie mitbringen – und wie zufrieden die Kunden mit Ihrer Leistung waren.
Die Zielgruppe des Schreibens sind in der Regel Unternehmen aus derselben oder angrenzenden Branchen, die ähnliche Anforderungen an Sie haben. Daher sollten die Angaben möglichst konkret sein. Sie dürfen bei komplexeren Projekten auch ins Detail gehen, um ein umfassendes Bild von Ihrem Einsatzgebiet und den erzielten Ergebnissen zu vermitteln.
Die Authentizität der Referenz wird unterstrichen, wenn Ihre Kunden eigene Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer angeben, um Interessenten für Rückfragen zur Verfügung zu stehen.
Referenzschreiben, Empfehlungsschreiben oder Arbeitszeugnis – wo liegt der Unterschied?
Wenn Referenzschreiben Freiberufler aussagekräftig und ausschließlich positiv darstellen, können sie diese bei der Projektakquise verwenden. Im Unterschied zum Empfehlungsschreiben richtet sich ein Referenzschreiben nicht an einen bestimmten Empfänger, sondern ist offen formuliert – und somit vielseitig einsetzbar.
In Inhalt und Funktion ähnelt das Referenzschreiben also einem Arbeitszeugnis bei Angestellten, allerdings bezieht es sich zumeist auf ein konkretes Projekt. Daher ist es sinnvoll, wenn Sie parallel mehrere Referenzschreiben von verschiedenen Kunden einholen, um Ihr gesamtes Dienstleistungsspektrum abzubilden.
Wie holen Sie als Freiberufler Referenzschreiben ein?
Treffen Sie als erstes eine möglichst aktuelle Auswahl von Auftraggebern, die Ihnen als Referenzgeber geeignet erscheinen. Das können z. B. bekannte und renommierte Unternehmen sein, Betriebe, mit denen Sie schon lange und intensiv zusammenarbeiten – oder besonders spannende und erfolgreiche Projekte.
Kontaktieren Sie anschließend Ihre Ansprechpartner bei den jeweiligen Unternehmen persönlich und bitten höflich um ein Referenzschreiben zu Ihrer Zusammenarbeit oder einem konkreten Projekt.
Tipp: Bieten Sie an, einige Sätze oder Stichpunkte zu Ihrem Einsatzgebiet vorzuformulieren. Dies nimmt Ihren Kunden Arbeit ab und hilft ihnen dabei, Ihrem Anliegen schneller nachzukommen. Außerdem stellen Sie auf diese Weise sicher, dass keine Aspekte untergehen, die Ihnen besonders wichtig sind.
Wenn Sie regelmäßig in Austausch mit den betreffenden Kunden stehen, lässt sich die Anfrage auch in andere Gesprächskontexte integrieren, zum Beispiel in eine E-Mail oder einen Call zum Abschluss eines Projekts. Dies kostet oft weniger Überwindung, als eine gesonderte Anfrage zu stellen – auch wenn diese Hemmschwelle ohnehin unbegründet ist. Die meisten Ihrer Geschäftspartner werden Ihnen gerne entgegenkommen und ein Referenzschreiben für Sie aufsetzen.
So nutzen Sie Ihre Referenzschreiben im Berufsalltag
Sobald Sie ein oder mehrere Referenzschreiben eingeholt und geprüft haben, können Sie diese in Ihre Bewerbungsunterlagen, Pitch-Dokumente und Freelancer-Profile aufnehmen.
Online-Medien
Integrieren Sie Ihre Referenzen auch aktiv in Ihren Online-Auftritt. Legen Sie dafür beispielsweise auf Ihrer Homepage eine eigene Rubrik an – oder teilen Sie besonders aussagekräftige und positive Auszüge daraus auf Ihren Social-Media-Kanälen. Holen Sie sich vor der Veröffentlichung jedoch die ausdrückliche Einwilligung des Referenzgebers ein.
Persönlich ansprechen
Auch im persönlichen Kontakt kann es sinnvoll sein, auf Ihre Referenzen zu verweisen, sowohl bei einem unverbindlichen Networking- oder Akquisegespräch als auch bei einer konkreten Vertragsverhandlung.
Fortlaufend aktualisieren
Achten Sie darauf, dass Ihre Referenzen als Freiberufler stets aktuell sind, indem Sie regelmäßig Schreiben von neuen Referenzgebern einholen. Scheuen Sie sich auch nicht, Ihre Kunden in angemessenen Abständen darum zu bitten, ihr Referenzschreiben zu aktualisieren und zu ergänzen. Dies zeigt, dass Sie dauerhafte Berufsbeziehungen pflegen, die von gegenseitiger Wertschätzung geprägt sind.
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