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WhatsApp & Co. im Business? Ja? Nein? Jein!

Ergebnisse der Umfrage zur Nutzung von Instant Messengern

25.07.2017
GULP Redaktion – Monika Riedl
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Privat gehört die Nutzung von Instant Messengern längst zum Alltag. Aber sind diese auch schon im Projektgeschäft angekommen? Teils, teils, ergibt unsere Leser-Umfrage zur Nutzung von Messenger Tools im geschäftlichen Alltag. Ein Großteil der Befragten verwendet in der geschäftlichen Kommunikation zwar durchaus Messenger-Dienste wie WhatsApp, Facebook Messenger oder Skype. Bei der Projektanbahnung werden die Tools allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen eingesetzt.

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie: Digitalize Me – moderne Tools und Verfahren im Projektalltag. Wir nehmen darin in drei Umfragen digitale Entwicklungen unter die Lupe und untersuchen, wie relevant sie für den IT-Projektmarkt sind.

Weitere Artikel im Rahmen dieser Serie:  

Top für Terminkoordination

In der Umfrage teilten 188 IT- und Engineering-Freiberufler ihre Meinung zu Instant Messengern mit. Drei Viertel (75,5 Prozent) gaben dabei an, regelmäßig oder gelegentlich geschäftlich über WhatsApp, Facebook Messenger & Co. zu kommunizieren. So nutzt ein Großteil der Anwender Messenger für Absprachen zu einfachen Themen (55,3 Prozent) oder zur Terminkoordination (36,4 Prozent; Mehrfachnennungen waren möglich). Die Tools treten dabei eher in Konkurrenz zum Telefon als zur E-Mail. 29,4 Prozent nutzen Messenger zusätzlich zum Telefon, 25 Prozent sogar anstelle des Telefons.

Noch zurückhaltend bei der Projektanbahnung

Wenn es um die Anbahnung von neuen Projekten geht, sind die Befragten jedoch zurückhaltender im Umgang mit Messengern. 37,6 Prozent würden auf ein Projektangebot per Instant-Nachricht antworten, 26,6 Prozent wären nicht dazu bereit. Ein Großteil der Befragten (37,9 Prozent) ist noch unschlüssig beziehungsweise macht die Reaktion von anderen Faktoren abhängig. Weitergehende Informationen vor oder nach der Kontaktaufnahme sind für einen sehr großen Teil der Umfrageteilnehmer bei der Projektanbahnung per Messenger unerlässlich. Der Kommunikationspartner sollte zudem bereits bekannt sein. Anonyme Massennachrichten wären für viele ein Anlass, die Projektanfrage zu ignorieren.

Nach den Gründen gefragt, warum die Projektanbahnung per Messenger noch keine Option für sie ist, zeigt sich ein deutliches Bild: Viele Freiberufler setzen bevorzugt eher auf im Geschäftsleben etabliertere Kommunikationsmittel, allen voran die E-Mail. Das hat mehrerlei Hintergründe: So trennen viele Berufliches und Privates streng voneinander oder fühlen sich von den Sofortnachrichten eher gestört. Auch die bessere Dokumentation gaben viele als Grund an, vorwiegend per E-Mail über neue Projekte zu verhandeln.

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