Stundensatz der IT-/Engineering-Freelancer steigt das fünfte Jahr in Folge

GULP Stundensatz-Auswertung August 2014

07.10.2014
GULP Redaktion
Artikel teilen:

Diese Auswertung der Stundensatz-Forderungen der IT-/Engineering-Freelancer wird jährlich im August aktualisiert; sie gibt einen guten Überblick über die Entwicklung seit 1998. Eine Analyse der verhandelten Honorare finden Sie in der GULP Stundensatz-Umfrage, die jeweils im Frühjahr aktualisiert wird.

Lesen Sie auch die Auswertungen nach: Forderung & Projektangebot | Lebensalter & Berufserfahrung | Position

 

Einmal im Jahr werten wir die Stundensatz-Forderungen der IT-/Engineering-Freelancer aus, die ihr Profil in die GULP Datenbank eingetragen haben. Diese Analyse bietet einen guten überblick über die Marktentwicklung, da unser Kandidatenpool über 90 Prozent des freien Marktes in Deutschland abdeckt (Berechnung basierend auf Mikrozensus 2012, Stat. Bundesamt, Wiesbaden). Zentrales Ergebnis der GULP Stundensatz-Auswertung 2014: Es ist kein Ende des Aufwärtstrends in Sicht.

Bei GULP eingetragene IT-/Engineering-Freelancer verlangen derzeit im Schnitt ein Honorar von 76 Euro pro Stunde. Damit steigen ihre Forderungen das fünfte Jahr in Folge. übrigens: Vor zehn Jahren, im August 2004, forderten die Freelancer ein Durchschnittshonorar von 64 Euro und damit zwölf Euro weniger. Seitdem ging es fast ununterbrochen aufwärts – mit einem leichten Knick, der durch die Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 ausgelöst wurde.

Stundensätze in der Schweiz und in Österreich

In der Schweiz und in Österreich sieht es mit den Honoraren traditionell sogar noch besser aus als in Deutschland. Schweizer IT-/Engineering-Freelancer fordern in ihren GULP Profilen derzeit im Schnitt 95 Euro pro Stunde. Das sind ein Euro mehr als im Vorjahr und zehn Euro mehr als vor zehn Jahren.

Die österreichischen Freelancer verlangen derzeit ein Stundenhonorar von 79 Euro – also drei Euro mehr als die in Deutschland ansässigen. Sie haben sich im Vergleich zum Vorjahr um genau diese drei Euro gesteigert und haben ihre deutschen Nachbarn somit in einem ordentlichen Sprint abgehängt.

Die Stundensatz-Auswertungen im Detail:

Forderung und Projektangebot

Wie hoch sind die geforderten Stundensätze der IT-Freiberufler im Schnitt? Welche Stundensatzgruppen kontaktieren die Projektanbieter am häufigsten?

Position

Welche Preise werden je nach fachlichem Schwerpunkt verlangt?

Lebensalter und Berufserfahrung

Wie unterscheiden sich die Honorare nach Alter und Berufspraxis? Wer erhält die meisten Projektangebote?

Gezahlte Stundensätze

Alle Ergebnisse der großen GULP Stundensatz-Umfrage

Sie sind IT-/Engineering-Freiberufler …
… und auf der Suche nach einem neuen Projekt? Finden Sie im GULP Roboter Ihren nächsten Auftrag!

 

Für Ihr Projekt …
suchen Sie einen passenden IT-/Engineering-Freiberufler? Hier finden Sie Kandidaten, die aktuell verfügbar sind!

Bei den in der Auswertung angegebenen Stundensätzen handelt es sich um Netto-Beträge, das heißt ohne Mehrwertsteuer. Analysiert werden von den bei GULP eingetragenen Profilen jeweils die, die in den vergangenen sechs Monaten aktualisiert wurden, weil nur so auch kurzfristige Veränderungen sichtbar werden. Die Angabe des Stundensatzes im Profil ist kein Pflichtfeld. Profile ohne Honorarangabe oder mit einer, die offensichtlich falsch ist (z.B. Einträge wie „1 Euro“ oder „999 Euro“), werden nicht in die Analyse einbezogen. Grundlage für diese Stundensatz-Auswertung waren daher mehr als 26.000 Freiberufler-Profile. Für die Bestimmung der nachgefragten (kontaktierten) Stundensätze wurden mehr als 20.000 Profile derjenigen Freiberufler ausgewertet, die in den letzten sechs Monaten mindestens eine konkrete Projektanfrage erhalten haben.

Die Stundensatz-Auswertung wird jährlich durchgeführt. Grundlage der Analyse bilden die Stundensatzforderungen, welche die mehr als 90.000 in die GULP Profiledatenbank eingetragenen IT-Freiberufler in ihrem Profil angeben. Die Auswertung greift somit auf die Profile von über 90 % der in Deutschland tätigen IT-Freiberufler zurück (Berechnung basierend auf Mikrozensus 2012, Stat. Bundesamt, Wiesbaden). Die Forderungen sind die Basis für die Stundensatzverhandlungen mit den Projektanbietern und stellen in der Regel einen guten Mittelwert dar.