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Freelancer-Netzwerk: So knüpfen Sie wertvolle Kontakte
Zum Frühstück mit Branchenkollegen treffen, abends eine Runde mit anderen Freelancern drehen oder sich digital per Videokonferenz austauschen. Die Plattform Meetup.com ist ideal, um lokale Gruppen für Präsenz-Treffen zu finden, bietet aber auch Filter für Online-Events. Wer den Austausch zu speziellen Themen wie bestimmten Programmiersprachen oder Projektmethoden sucht, findet über die Suche schnell Events mit anderen Freelancern.
Soziale Netzwerke sind natürlich ideal, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Wer es vor allem auf Deutsch versuchen möchte, findet auf Facebook zahlreiche Gruppen zum Thema Freelancing, digitale Nomaden, teilweise auch gezielt nur für Frauen. Die Facebook-Communitys sind teilweise sehr aktiv und posten etliche Beiträge pro Tag. Wer nur auf Auftragssuche ist, findet hier auch zahlreiche Kanäle.
LinkedIn hat zwar auch sehr große Gruppen für Freelancer-Netzwerke, so etwa die Community von „freelando“ oder den „Freiberufler Projektmarkt (IT & Engineering) für den DACH Markt“, aber hier geht es oft primär um Projektvermittlung und Jobsuche. Für den tiefergehenden informellen Austausch nutzen viele dieser Netzwerke mittlerweile ergänzend eigene Community-Plattformen außerhalb von LinkedIn. Wer will, kann sich auf LinkedIn auch international austauschen.
Auf LinkedIn können Sie Menschen folgen, die ähnliche Interessen haben und über Themen posten, die Sie selbst interessieren. In deren Feeds stoßen Sie dann häufig auf interessante Konferenzen und Events, über die Sie sich vernetzen können. Während XING seinen Fokus inzwischen fast vollständig auf das Recruiting und die Jobsuche verlagert hat, bleibt LinkedIn der zentrale Ort für das Content-Marketing und die aktive Vernetzung in Fachbeiträgen. Das ist auch für die Projektakquise ein hilfreicher Ansatz.
Auch Instagram hat für Freiberufler stark an Bedeutung gewonnen. Während es weniger für die klassische Projektsuche dient, ist es ideal für das Personal Branding. Über Stories und Reels können Sie Einblicke in Ihren Arbeitsalltag geben und so eine persönliche Bindung zu Geschäftspartnern und Kunden aufbauen. Der Austausch findet hier weniger in Gruppen statt, sondern vor allem direkt über Kommentare und private Nachrichten – eine unkomplizierte Art, das Netzwerk zu erweitern.
Coworking Spaces sind eine sehr gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und ein Freelancer-Netzwerk aufzubauen. In vielen solcher Gemeinschaftsbüros gibt es Pinnwände mit Angeboten und Kontaktanfragen, diverse Abendveranstaltungen, Diskussionsrunden sowie Get-Together-Events – und natürlich reichlich Gelegenheiten, ungezwungen in den Lunch-Bereichen mit anderen ins Gespräch zu kommen.
Coworking Spaces lassen sich oft auf Tagesbasis buchen, manche bieten auch Rabatte für 10er-Karten oder Ähnliches an. So kann man mehrere Locations ausprobieren, dabei viele Kontakte knüpfen und sich mit anderen austauschen.
Gibt es mehrere Coworking Spaces in der Stadt, lohnt sich eventuell auch die Recherche im Vorfeld, wo sich vor allem Kollegen aus der eigenen Branche treffen. Damit hat man von Anfang an eine bessere Chance, auf Mitstreiter zu stoßen.
Lesetipp
Projekte zu akquirieren, ist zentraler Bestandteil Ihres Geschäfts als Freiberufler. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie diese essenzielle, aber oft ungeliebte Aufgabe erfolgreich meistern.
Konferenzen, Messen und Startup-Wettbewerbe besuchen
Messen und Konferenzen sind eine weitere gute Möglichkeit, sich zu vernetzen. Viele Messen haben Panels und Vorträge, die kostenlos sind und bei denen sich Freelancer zu spannenden Themen einfinden. Auch die zahlreichen Abendveranstaltungen bei Großveranstaltungen sind eine gute Gelegenheit, mit anderen ins Gespräch zu kommen.
Ebenfalls interessant sind Veranstaltungen von Startup-Wettbewerben, wie sie verschiedene Großstädte regelmäßig veranstalten. Dort stellen 30 bis 50 Unternehmen ihre Ideen vor. An den Ständen trifft man nicht selten direkt Entwickler und andere Freelancer, die selbst auf der Suche nach Kunden sind.
Außerdem gibt es vielfach lokale Stammtische für selbstständige Experten. Um diese zu finden, reicht die Eingabe einer Wortkombination wie „Stammtisch Freelancer <Ortsname>“ in einer Suchmaschine.
Selbst aktiv werden
Selbstverständlich muss man nicht nur nutzen, was andere anbieten. Sie können für Ihr Freelancer-Netzwerk auch selbst aktiv werden. Möglichkeiten dafür gibt es genug:
- Schreiben Sie regelmäßig Beiträge auf LinkedIn und Facebook, gerne auch mit provokanten Thesen oder ungewöhnlichen Ansätzen, über die sich Diskussionen entwickeln können.
- Bieten Sie selbst Webinare an und erstellen Sie YouTube-Beiträge, die für Menschen in der gleichen Situation interessant sind.
- Gründen Sie selbst eine Meetup-Gruppe.
- Diskutieren Sie bei interessanten Beiträgen auf verschiedenen Plattformen aktiv mit. Relativ schnell können darüber Kontakte mit anderen entstehen.
Vernetzung ist vor allem auch dann wichtig, wenn Sie aus einem anderen Land nach Deutschland kommen. Außerdem sind viele rechtliche Aspekte wichtig. Erhalten Sie in unserem Leitfaden für ausländische Selbstständige in Deutschland Informationen über Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung, Sozialversicherung, Steuerpflicht und Markteintritt.
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