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Stefan Symanek
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Pressemitteilung 10.08.2010
Ad-hoc-Umfrage unter den GULP Nutzern
Ist die Krise im IT-Projektmarkt wirklich vorbei?
Die Meinungen spalten sich. 50 Prozent haben die Krise nicht wahrgenommen.

München, August 2010. Das erste Halbjahr 2010 war das zweitstärkste bisher in der 13-jährigen Geschichte des Projektportals www.gulp.de. Nur 2008 war die Nachfrage nach IT-Freelancern noch höher. Der Juli bescherte dem GULP IT-Projektmarktindex mit 12.684 Projektanfragen das beste Monatsergebnis seit September 2008. Der Index misst die über www.gulp.de an IT-Freiberufler zugestellten Projektangebote. Diese externen IT-Spezialisten hat GULP in einer Ad-hoc-Umfrage um ihre Meinung gebeten: "Ist die Krise im IT-Projektmarkt wirklich vorbei?" Die Antworten zeichnen ein gespaltenes Bild:

Alternativ Text
GULP Ad-hoc-Umfrage: Ist die Krise im IT-Projektmarkt wirklich vorbei?

Bei 20 Prozent der Teilnehmer ist die verstärkte Nachfrage angekommen. Bei weiteren zehn Prozent ebenfalls, aber diese bleiben pessimistisch und denken, dass sich der Markt noch nicht erholt hat. Was weitere 20 Prozent durch ihre Aussage "noch keine Verbesserung zu spüren" bekräftigen.

Dementsprechend auch die Kommentare der GULP Nutzer zum Ergebnis, sie reichen von "Die Krise hat mir in 2009 fünf Monate 'Projektpause' beschert" bis zu "Welche Krise? Habe nie etwas davon gespürt".

Der letzte Kommentar gehört zu denjenigen 50 Prozent der Marktteilnehmer, die in der Umfrage angegeben haben, dass sie die Krise überhaupt nicht betroffen hat.

"Die Tiefphase der Krise war relativ kurz" erläutert Stefan Symanek, GULP Marketingleiter, das Phänomen. "Dadurch konnten viele unserer Freiberufler mit länger laufenden Aufträgen das Nachfragetief quasi im Projekt überwintern." Er schränkt aber ein: "Diese haben natürlich ein ganz anderes Marktempfinden, als diejenigen, deren Projektende genau in die Tiefphase des Marktes fiel. Sie hatten eindeutig zu kämpfen. Auch hat die Krise nicht alle gleichermaßen getroffen. Je nach Skill- oder Branchenausrichtung waren die Freiberufler unterschiedlich von dem Nachfragerückgang betroffen."

Die aktuelle Marktsituation kann im GULP IT-Projektmarktindex verfolgt werden. Er wertet wöchentlich, monatlich sowie quartalsweise seit 1998 die Nachfrage nach externen IT-Spezialisten aus.

Über GULP: Mehr als 2.500 Kunden, 70.000 eingetragene IT-Experten, davon 6.500 mit Schwerpunkt Engineering, und über 800.000 abgewickelte Projektofferten: GULP ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2009 einen Umsatz von 105,0 Millionen Euro und beschäftigt in der Zentrale sowie an den Standorten Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart und Zürich derzeit 130 interne Mitarbeiter.