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Expertise für Transformationsprojekte – Woher kommt externes Know-how?

Neue Studie zum Mittelstand

22.06.2018
GULP Redaktion – Maria Poursaiadi
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Die Digitalisierung ist unaufhaltsam. Kaum ein Unternehmen kann die Transformationsaufgaben, die mit der Modernisierung von Infrastrukturen und Software einhergehen allein, d.h. ohne externe Unterstützung stemmen. Gerade mittelständische Unternehmen setzen heute verstärkt auf externes fachliches Know-how und zeitliche Ressourcen. Das ergab eine neue Studie von GULP in Zusammenarbeit mit dem Marktforscher techconsult.

Digitale Transformation und Industrie 4.0 im Mittelstand

Befragt wurden Unternehmen von einem bis hin zu 1.000 Mitarbeiter, wobei der Großteil der Unternehmen, nämlich 60 Prozent, zwischen 11 und 500 Mitarbeiter hatte. Rund 40 Prozent der befragten Unternehmen setzen derzeit Digitalisierungsprojekte um oder haben dies in nächster Zeit vor. Größere Unternehmen mit 501 bis 1.000 Mitarbeitern arbeiten überwiegend bereits aktiv an der Projektumsetzung.

Meist kommen mit einem Transformationsprojekt zahlreiche Aufgaben auf die Unternehmen zu. Die beste Expertise zur Umsetzung hat die IT-Abteilung, die aber je nach Größe und Ausprägung des Projekts zum Flaschenhals werden kann, wenn dieses neben dem „daily business“ gestemmt werden muss. Wie behelfen sich die Unternehmen dann? Kommen für Mittelständler externe Experten in Frage? Hier zeigt sich eine Ambivalenz:

Ganz auf externe IT- und Engineering-Spezialisten können bzw. wollen 20 Prozent der Unternehmen verzichten. Sie haben schlicht keinen Bedarf und sind mehrheitlich der Meinung, die Aufgaben und Herausforderungen im Kontext der Digitalisierung selbst lösen zu können, da sie intern über die notwendigen personellen Ressourcen verfügen. Ganze 80 Prozent werden entweder schon extern unterstützt oder überlegen aktuell noch, ob dies eine Option für sie ist. Letztere Gruppe ist die größte mit 46 Prozent. Es ist zu vermuten, dass gerade diese Unternehmen am Anfang von Transformationsprojekten stehen und ihren Bedarf in dieser Phase möglicherweise noch nicht genau einschätzen können.

Wo werden externe IT-Experten für die Digitalisierung gefunden?

Gerade dann, wenn sich der Bedarf auftut, stehen Unternehmen vor einer zentralen Frage: Woher bekommen wir einen passenden Experten? Auch dies war Gegenstand unserer Umfrage.

Die Suche fällt aktuell noch deutlich zugunsten des eigenen Netzwerks (41 Prozent) aus. Hier spielt das Thema Vertrauen und Aufwand eine Rolle. Kennen die Projektverantwortlichen zufällig jemanden, der passen könnte, wird dieser aus Effizienzgründen zuerst angefragt. Ähnliche Mechanismen führen über Empfehlungen zum Experten (32 Prozent). Die Business-Netzwerke belegen mit 29 Prozent den dritten Platz als relevante Lieferanten in Sachen externe IT-Spezialisten. Erstaunlicherweise! Hier fragt sich, warum eher die allgemeinen Online-Plattformen angesteuert werden, wenn doch die eine oder andere etablierte IT-Freelancer Datenbank zur Verfügung steht. Diese erreichte im Ranking nur den vorletzten Platz mit 18 Prozent.

Interessiert an der Studie?

Möchten Sie wissen, welche Anforderungen die Unternehmen an die gesuchten Experten im Rahmen der Digitalisierung stellen und wie gut Online-Datenbanken zur Auffindung von Experten sind? Dann laden Sie sich unsere Studie zum Thema „Woher kommen die Experten?“ herunter.

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