BTA – Berufsbild und Jobs

Was macht ein Biologisch-technischer Assistent?

Als Biologisch-technischer Assistent bzw. Biologisch-technische Assistentin verbringt man seinen Arbeitsalltag vorwiegend im Labor und untersucht dort biologische Stoffe. Innerhalb der Versuche wird mit und an Tieren und Pflanzen gearbeitet, sowie deren Zellkulturen und Mikroorganismen. Die Einsatzgebiete der BTA sind sehr vielfältig – sie können in der Biologie, Chemie, Medizin sowie im Umweltschutz und der Forensik tätig sein. Je nach Branche unterscheiden sich auch die Aufgaben der Biologisch-technischen Assistenten. Sie können beispielsweise Seen und Böden auf Schadstoffe untersuchen, die Zusammensetzung von Lebensmitteln prüfen oder die Wirksamkeit von neuen Medikamenten und Kosmetikprodukten unter die Lupe nehmen. In der Rechtsmedizin kann der Beruf des BTA zudem bei der Aufklärung von Verbrechen helfen.

Aufgaben und Tätigkeiten eines Biologisch-technischen Assistenten

Die Arbeitsbereiche eines BTA sind teilweise sehr unterschiedlich, die grundlegenden BTA Aufgaben unterscheiden sich jedoch kaum. Alle Biotechnischen Assistenten arbeiten mit biologischen Stoffen und verwenden bestimmte Verfahren und Arbeitsweisen. Welche Aufgaben und Tätigkeiten ein Biologisch-technischer Assistent übernimmt, zeigen wir im Folgenden:

  • Planung der Versuche
  • Entnahme von Proben
  • Durchführung von Experimenten
  • Verwendung von Mikroskopen und weiteren hochmodernen Analysegeräten
  • Arbeit mit Chemikalien wie Lösungsmitteln und Säuren
  • Protokollierung und Dokumentation der Arbeitsschritte (schriftlich sowie mit Fotos und Videos)
  • Analyse und Auswertung der Untersuchungsergebnisse
GULP Kandidatin Romy Berger lehnt an einer Wand und schaut in die Kamera

Die Betreuung im Bewerbungsprozess war hervorragend.

Romy Berger

Ausbildung und Studium zum BTA

Nach einem mittleren Bildungsabschluss kann man die Ausbildung zum Biologisch-technischen Assistenten antreten. Die BTA Ausbildung ist rein schulisch und dauert zwei Jahre. In dieser Zeit besucht man die Berufsfachschule und erlernt die Grundlagen der biologischen Forschung. Innerhalb der schulischen Ausbildung gibt es ein BTA Praktikum, indem erste praktische Erfahrungen gesammelt werden können. Nach einem erfolgreichen Abschluss kann man sich dann offiziell staatlich geprüfter biologisch-technischer Assistent nennen und seine Berufskarriere als BTA starten.

Soft Skills und Fähigkeiten eines Biologisch-technischen Assistenten

Um als BTA zu arbeiten, sollte man einige Anforderungen und Voraussetzungen erfüllen. Unter anderem bietet es zahlreiche Vorteile, wenn man über die folgenden Soft-Skills verfügt:

  • Naturwissenschaftliches Interesse
  • Forschergeist und Neugier
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Geduld und Ausdauer
  • Geschicklichkeit
  • Zuverlässigkeit

Karriere und Weiterbildung als BTA

Nach der Ausbildung zum Biologisch-technischen Assistenten können verschiedene Weiterbildungen gemacht werden. Unter anderem kann man als BTA eine Fortbildung zum Biotechniker machen oder zum Techniker in Umweltschutztechnik. Beides beansprucht nochmals zwei Jahre der Ausbildung, verschafft dem BTA aber auch bessere Aufstiegsmöglichkeiten. Eine weitere BTA Weiterbildungsmöglichkeit wäre ein Studium der Biotechnologie. Wer über ein (Fach-) Abitur verfügt, kann gleich nach der Ausbildung zum Biologisch-technischen Assistenten studieren und sich so auf ein Teilgebiet der Biologie spezialisieren.

Auch die BTA Berufsaussichten am Arbeitsmarkt sind gut. In den letzten Jahren ist die Biotechnologie-Branche stark gewachsen und bietet daher gute Zukunftsperspektiven für einen BTA. Auch die modernen Untersuchungs- und Analysemethoden machen den BTA zu einem Beruf mit Zukunft.

Gehalt eines Biologisch-technischen Assistenten

Der BTA Verdienst ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen spielen die eigene Berufserfahrung und die vorhandenen Qualifikationen eine Rolle. Mit weniger als drei Jahren Berufserfahrung kann das BTA Einstiegsgehalt beispielsweise 2.600 Euro brutto im Monat betragen, während Kollegen mit mehr als neun Jahren Erfahrung an die 3.200 Euro brutto verdienen können. Das Gehalt des biologisch-technischen Assistenten wird jedoch auf von der Branche und Größe des Unternehmens beeinflusst, ebenso wie von der Region, in der gearbeitet wird. Momentan ist die Vergütung des biologisch-technischen Assistenten im Bundesland Hessen am besten.

Während der BTA Ausbildung erhält man kein Gehalt, da es sich um eine rein schulische Ausbildung handelt. In einigen Fällen muss sogar Schulgeld gezahlt werden.

[Quelle: gehalt.de | Stand: 04/22]

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Fragen und Antworten

Wofür steht BTA?

Die Abkürzung BTA steht für die Berufsbezeichnung biologisch-technischer Assistent bzw. biologisch-technische Assistentin.

Was macht man als BTA?

Biologisch-technische Assistenten arbeiten vorwiegend im Labor und untersuchen dort biologische Stoffe. Sie nehmen Versuche an Tieren, Pflanzen, Zellkulturen und Mikroorganismen vor, überwachen Versuchsabläufe, dokumentieren Ergebnisse und werten diese wiederum aus. Die Einsatzgebiete der biologisch-technischen Assistenzen können dabei sehr vielfältig sein – von der Forensik bis hin zum Umweltschutz.

Wie viel verdient man als BTA?

Das Gehalt der biologisch-technischen Assistenz ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So beeinflussen Berufserfahrung und Qualifikationen die Höhe des BTA Verdienstes, ebenso wie die Branche, Unternehmensgröße und der Standort der Firma. Die Einstiegsgehälter liegen beispielsweise bei 2.600 Euro brutto im Monat.

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